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Der Funkwetterbericht vom 23. Februar 2021, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

 

Rückblick 15. bis 22. Februar 2021

Interessant kommentierte Logs vom ARRL International DX Contest belegen, wie sensibel die Aurorazone auf den Sonnenwind reagierte. Wenn der geomagnetische Index maximal drei betrug, waren aus unseren Breiten Stationen aus ganz Nordamerika sicher erreichbar, bei k größer als drei war für uns die „wabernde“ Aurorazone nur hin und wieder durchlässig. Nach zwei Wochen, in denen die Sonne blank war, erschienen am 18. Februar die Regionen 2802 und 2803. 2802 lebte nur einen Tag, während 2803 wenigstens einen B-Flare zur Sonnenaktivität beitrug. Die Fluxwerte stiegen am 20. Februar von zuvor 71  auf 76,4 Einheiten. Das geomagnetische Feld zappelte in der Nacht vom 15. zum 16. Februar zwischen  k=1 und  k=4. Bis 19. Februar mittags hatten wir ein ruhiges Erdmagnetfeld und erlebten die vorhergesagte positive Störungsphase. Dann stieg die Geschwindigkeit des Sonnenwinds bis auf 563 Kilometer pro Sekunde und im hohen Norden gab es Radioaurora. Ab Mitternacht  wehte der Sonnenwind langsamer und der geomagnetische Index k betrug bis Samstagabend nur noch drei. Dann blies der Sonnenwind bis Sonntagnachmittag erneut mit bis zu 683 Kilometern pro Sekunde und befeuerte die Aurorazone. Am Samstag und am Sonntagabend waren günstige DX-Bedingungen. Die Bänder 160 bis 20 Meter erlaubten hohe QSO-Zahlen. Das 15-Meterband war in DL nur am Samstag offen, während südlicher gelegene Stationen, die die Aurorazone weniger streifen, bessere Ausbreitungsbedingungen vorfanden.

 

Vorhersage bis 2. März 2021

Bis zum 25. Februar bleibt das geomagnetische Feld unter dem Einfluss von CH995 und der Plasmawolke von einer Filamentablösung von 20. Februar deutlich gestört. Ab dem 25. Februar sind ruhigere geomagnetische Bedingungen vorhergesagt. Ob die beiden neuen Regionen 2804 und 2805 die solaren Fluxwerte erhöhen, ist noch unklar. Die Flaretätigkeit bewegt sich hoffnungsvoll im oberen B-Bereich. Wir erwarten solare Fluxwerte von über 75 Einheiten und ab dem 26. Februar ein überwiegend ruhiges Erdmagnetfeld. Das 20-Meterband bleibt das zuverlässigste DX-Band tagsüber, nachts ist es das 40-Meterband.

 

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

 

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 17:59;

Melbourne/Ostaustralien 19:57; Perth/Westaustralien 22:00;

Singapur/Republik Singapur 23:15; Tokio/Japan 21:19;

Honolulu/Hawaii 16:56; Anchorage/Alaska 17:15;

Johannesburg/Südafrika 03:57; San Francisco/Kalifornien

14:50; Stanley/Falklandinseln 09:14; Berlin/Deutschland 06:07.

 

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 22:39; San

Francisco/Kalifornien 01:57; Sao Paulo/Brasilien 21:40;

Stanley/Falklandinseln 23:06; Honolulu/Hawaii 04:33;

Anchorage/Alaska 03:05; Johannesburg/Südafrika 16:44;

Auckland/Neuseeland 07:08; Berlin/Deutschland 16:33.

 

 

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