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Der Funkwetterbericht vom 9. Februar 2021, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

 

Rückblick 2. bis 8. Februar 2021

Im Januar betrugen die Monatsmittelwerte des solaren Fluxes 76 Fluxeinheiten [1] und der Sonnenfleckenzahl 10,4 [2]. In der ersten Februarwoche hatte sich am Charakter der sehr ruhigen Sonne nichts geändert. Der solare Flux betrug fast konstant 73 Fluxeinheiten. Die Sonnenfleckenzahl war null, bis auf einen unscheinbaren Fleck am 2. und 3. Februar. Wir wissen, dass oftmals bei fehlenden Sonnenflecken die koronalen Löcher für Abwechslung sorgen. Intensiver Sonnenwind von CH991 wehte am 2. und 3. Februar in zwei Wellen. Zuvor herrschten am 1. Februar angehobene Ausbreitungsbedingungen. Sonnenwind von CH991 und CH992 führte in der ersten Tageshälfte des 7. Februar zu Nordlicht in hohen geografischen Breiten, denn der geomagnetische Index k stieg auf 5 bis 6. Die positive Störungsphase war am Sonnabend sehr willkommen. Das 15-Meterband war in die Karibik und nach W5 bis 19:00 UTC offen, das 20-Meterband noch über eine Stunde länger. Nachts waren die Bänder 160, 80 und 60 Meter DX-tauglich. Die Dämpfung auf den Bändern 40 und 30 Meter war an manchen Tagen wie am letzten Sonntag in der zweiten Nachthälfte sehr hoch. Dennoch war das 40-Meterband das am längsten nutzbare und beste DX-Band. VY2ZM war beispielsweise noch mittags auf 40 Meter zu arbeiten. Das 20-Meterband öffnete vor 8:00 UTC mit guten Signalen aus Fernost. 17 und 15 Meter funktionierten nur in positiven Störungsphasen in alle Richtungen gut.

 

Vorhersage bis 16. Februar 2021

Die für den 10. Februar angekündigte wiederkehrende Region 2799 erscheint am südöstlichen Sonnenrand, wobei dieses Gebilde wahrscheinlich nicht von der Region 2799 abstammt. Das koronale Loch CH993 wird ab dem 10. Februar geoeffektiv sein. Danach folgt am 12. und 13. Februar CH994. Wir erwarten vom 9. bis 14.Februar ein meist gering gestörtes Erdmagnetfeld mit k-Werten zwischen eins und drei. Die Nächte sind noch lang für DX-Verbindungen in viele Gebiete auf allen unteren Bändern. Die D-Schicht wird nach Tagesanbruch erst langsam aufgebaut, so dass man beispielsweise auf 80 Meter bis etwa 8:00 UTC DX-Stationen arbeiten kann. 160 Meter zeigt an manchen Tagen bei Sonnenaufgang kurzzeitige Signalsprünge von mehreren S-Stufen.

 

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

 

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 17:44;

Melbourne/Ostaustralien 19:42; Perth/Westaustralien 21:48;

Singapur/Republik Singapur 23:16; Tokio/Japan 21:34;

Honolulu/Hawaii 17:05; Anchorage/Alaska 17:56;

Johannesburg/Südafrika 03:48; San Francisco/Kalifornien

15:06; Stanley/Falklandinseln 08:47; Berlin/Deutschland 06:35.

 

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 22:23; San

Francisco/Kalifornien 01:42; Sao Paulo/Brasilien 21:50;

Stanley/Falklandinseln 23:34; Honolulu/Hawaii 04:26;

Anchorage/Alaska 02:27; Johannesburg/Südafrika 16:55;

Auckland/Neuseeland 07:25; Berlin/Deutschland 16:07.

 

 

[1]: https://www.spaceweather.gc.ca/solarflux/sx-5-en.php

[2]: http://www.sidc.be/silso/datafiles#total

 

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