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Bericht vom OV-Abend am 21.10.2020

 

 

Zum OV-Abend kamen 10 OM. Viele blieben wegen der Corona-Pandemie zu Hause. Die Anwesenden hielten Abstand und achteten auf die Hygiene-Regeln. Dennoch wurde es ein interessanter und gelungener Abend.

 

Wolfgang, DL4WO stellte unter dem Titel „Kabelsalat und Dings vom Dach“ seine Lösung zur Antennen- und Rotorsteuerung vor. Nach seinem Umzug konnte er auf dem Dach des Wohnblocks wieder Antennen errichten. Ein 80 m langes Koaxkabel und ein Steuerkabel stehen ihm für den Betrieb auf allen Bändern zwischen 160 m und 70 cm (mit 6 m und 4 m) zur Verfügung. Ein LNA und der Betrieb von 4 m über Transverter sind bei den Schaltvarianten zu beachten. Der LNA muss beim Senden umgangen werden. 28 MHz Sendefrequenz können entweder für 10 m HF oder via Transverter für 4 m bestimmt sein. Den Kabelsalat bändigt eine Schaltbox im Shack und ein Schaltkasten auf dem Dach. In der ersten Ausbaustufe hat Wolfgang für die Schaltbox eine Version mit einem 2-Ebenen-Drehschalter eingesetzt. Dem folgte eine zweite Ausbaustufe, in dem das Schalten über einen Arduino erfolgt. Dieser erhält die Information über das gewählte Band via OTRSP vom Logprogramm Logger32 und schaltet über das Steuerkabel und die 2 Transferrelais in der Dachbox die Antennen. Zu beachten ist außerdem die PTT von Taste und Mikrofon – hier ist der LNA zu umgehen, sowie der Transverter, der nur mit kleiner Leistung angesteuert werden darf.

 

Im 2. Teil des Abends gab es einen Rückblick auf die Fuchsjagd im September und die beim Bau der Fuchsjagdempfänger und -sender aufgetretenen Probleme. Da zum Aufbau der benötigten Geräte nur wenig Zeit zur Verfügung stand, hatten Andreas, DG1AP und Matthias, DD7NT - beide bis dahin ohne Fuchsjagderfahrung – viel Lernstoff.

Wolfgang Luther, DL6LUW hat einen kleinen Spektrum-Analyzer bei Ali Express erworben. Das Gerät ist äußerlich wie der nanoVNA ausgeführt und wie dieser sehr preiswert. Wolfgang konnte ihn gleich vorführen, da Andreas die Fuchsjagdtechnik mitgebracht hatte. Nach den guten Erfahrungen mit dem nanoVNA wird auch dieses kleine Gerät viele Freunde finden.

Außerdem ist Wolfgang dabei, alte TRX mit stabilen VFOs auszustatten. Er brachte einen Prototypen einer solchen VFO-Baugruppe mit (Frequenzwahl und Grafikdisplay mit Darstellung im Analogskala-Design und stabile digitale VFO zum Einbau als Injektor anstelle alter, weniger stabiler VFOs).

 

Wir hoffen, dass wir auch im November und Dezember die Möglichkeit für einen OV-Abend haben.

73 Matthias, DD7NT


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