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Der Funkwetterbericht vom 24. März 2020, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

 

Rückblick  17. bis 23. März 2020

Auch zum Frühlingsbeginn blieb die Sonne ohne sichtbare Sonnenflecken. Der solare Flux fiel marginal von 72 auf 70 Fluxeinheiten. Das geomagnetische Feld war am 19. März aktiv gestört. Der im Dreistundentakt ermittelte Index k erreichte den Wert Vier. Der einzige ruhige Tag war der 17. März. An den anderen Tagen war das Magnetfeld unbestimmt, die k-Werte schwankten zwischen Eins und Drei. Die längere Sonnenscheindauer führte trotz fehlender Sonnenflecken zu brauchbaren Öffnungen der Kurzwellenbänder oberhalb 20 Meter. Das 17-Meterband war täglich benutzbar. Im RUDX - Contest  öffnete 15 Meter etwas länger als an den Wochenenden zuvor. Gegen 14:30 UTC betrug die 3000 km MuF knapp 21 MHz. Das gestörte Magnetfeld blockierte jedoch alle nördlichen Funkwege. Während Südeuropäer auf 15 Meter mit W6 funken konnten, waren in unseren Breiten außer der Karibik  kaum nordamerikanische Stationen aufnehmbar.  Auf 10 Meter gab es nur eine ganz kurze Öffnung am Sonntag Richtung Osten. Die unteren Kurzwellenbänder zeigten sich in gutem Zustand mit lauten DX-Signalen während der Dämmerungszeiten. Auf 160 Meter produzierte zum Beispiel VK3CWB im abendlichen Graylinekanal ein S6-Signal an meiner kurzen Groundplaneantenne.

 

Vorhersage bis 31. März 2020

Beim CQ  WW  WPX - Contest am kommenden Wochenende erwarten wir unveränderte Ausbreitungsbedingungen. Der solare Flux verharrt ohne neue Sonnenflecken bei etwa 70 Fluxeinheiten. Das geomagnetische Feld bleibt unbestimmt.  Bis zum Wochenende werden die Störungen durch Sonnenwind vom koronalen Loch CH956 abgeklungen sein. Die Bänder 20 und 40 Meter liefern die lautesten DX-Signale und sind weltweit offen. Während der Abenddämmerungen bestehen auf 80 und 160 Meter nach 17:30 UTC gute Chancen für QSOs nach ZL (bis 18:20 UTC), VK3 (bis 19:10 UTC) und VK6 (bis 21:30 UTC). Die Überlappung der Dämmerungszonen zwischen DL und JA gegen 19:00 UTC ist allerdings ziemlich kurz. Auch das 15-Meterband sollte brauchbar öffnen, wobei die Dämpfung in der Aurorazone über Öffnungen nach Nordamerika entscheiden wird. Meistens klappt es an einem der beiden Tage.

 

Es folgen nun die  Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

 

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 18:27;

Melbourne/Ostaustralien 20:27; Perth/Westaustralien 22:22;

Singapur/Republik Singapur 23:07; Tokio/Japan 20:38

Honolulu/Hawaii 16:30; Anchorage/Alaska 15:42;

Johannesburg/ Südafrika 04:13; San Francisco/Kalifornien

14:06; Stanley/Falklandinseln 10:07; Berlin/Deutschland 04:58.

 

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 23:12; San

Francisco/Kalifornien: 02:36; Sao Paulo/Brasilien 21:12;

Stanley/Falklandinseln 21:58; Honolulu/Hawaii 04:43;

Anchorage/Alaska 04:24; Johannesburg/Südafrika 16:13;

Auckland/Neuseeland 06:26; Berlin/Deutschland 17:27.

 

 

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