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Der Funkwetterbericht vom  10. März 2020, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

 

Rückblick  3. bis 9. März 2020

Seit dem  7. März ist die zum neuen Sonnenfleckenzyklus 25 zugehörige Region 2758 sichtbar. Seit dem 2. Februar war die Sonne fleckenfrei. Der solare Flux betrug weiterhin konstant 70 Fluxeinheiten. Das Erdmagnetfeld war ruhiger als in der Vorwoche. Eine isolierte Störung, bei der der geomagnetische Index k auf Drei stieg, gab es am Nachmittag des 4. März. An den anderen Tagen schwankte der k-Index zwischen Null und Zwei. Auch der Sonnenwind war nur am 3. und 4. März etwas intensiver und blies mit bis zu 460 Kilometern pro Sekunde. Die ruhigste Nacht war vom 6. zum 7. März. Die DX-Bänder mit den lautesten Signalen waren 20 und 40 Meter. Die Bänder über 20 Meter öffneten  mittags in südliche Richtungen, an einigen Tagen sogar gut. Auf den Bändern 12 und 10 Meter reichte die Ionisierung in unseren geografischen Breiten noch nicht. Die Bedingungen auf den Bändern unter 40 Meter profitierten von der ruhigen Geomagnetik und lieferten immer noch ziemlich laute DX-Signale.

Vorhersage bis 17. März 2020

Der Sonnenfleck 2758 zeigt bereits leichte Zerfallserscheinungen. Wie erwarten keine Flares. Das koronale Loch CH954 kann bis zum 11. März für erhöhten Sonnenwind und isolierte, also stundenweise Störungen des Erdmagnetfeldes sorgen. Danach sind bis zum 18. März keine nennenswerten Störungen vorhergesagt worden. Wir erwarten gegen Mittag und am späten Nachmittag die höchsten Grenzfrequenzen der F2-Schicht und damit günstige Ausbreitungsbedingungen auf den Bändern 20, 17, manchmal auch 15 Meter [1]. An unserem zeitigen Sonnenaufgang merken wir, dass die Grayline - DX Zeiten kürzer werden. Aber die Signale der unteren Kurzwellenbänder auf den Nachtlinien sind noch gut.

Die NASA berichtet, dass ihr DOSCVR Satellit  (Deep Space Climate Observatory) nach einem Ausfall seit Ende Juni 2019 jetzt wieder in Betrieb ist. Seit 2015 umkreist er in etwa 1,6 Mio km die Erde und liefert neben Klimadaten auch Sonnenwinddaten und ist in das Warnsystem vor geomagnetischen Störungen eingebunden [2].

 

Es folgen nun die  Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

 

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 18:15;

Melbourne/Ostaustralien 20:13; Perth/Westaustralien 22:13;

Singapur/Republik Singapur 23:11; Tokio/Japan 20:58

Honolulu/Hawaii 16:43; Anchorage/Alaska 16:26;

Johannesburg/ Südafrika 04:06; San Francisco/Kalifornien

14:27; Stanley/Falklandinseln 09:42; Berlin/Deutschland 05:31.

 

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 22:57; San

Francisco/Kalifornien: 02:13; Sao Paulo/Brasilien 21:26;

Stanley/Falklandinseln 22:30; Honolulu/Hawaii 04:39;

Anchorage/Alaska 03:48; Johannesburg/Südafrika 16:28;

Auckland/Neuseeland 06:46; Berlin/Deutschland 17:03.

 

[1]: http://digisonda.ufa.cas.cz/

[2]: https://www.nesdis.noaa.gov/content/noaas-dscovr-satellite-operating-again

 

 

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