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Der Funkwetterbericht vom  6. August 2019, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

 

Rückblick  30. Juli bis 5. August 2019

 

Am 5. August erschien der Sonnenfleck 2745 auf der bis dahin blanken Sonnenscheibe. Er sieht momentan eher wie ein aktivloses Schmuckelement aus.

Der solare Flux stieg von 66 auf 68 solare Fluxeinheiten.

Das koronale Loch CH 932 war die Ursache für intensiven Sonnenwind, der am Vormittag des 5. August einsetzte und für mehr als 12 Stunden den geomagnetischen Index k auf den Wert Fünf anhob. Die Geschwindigkeit des Sonnenwindes stieg bis über 700 km pro Sekunde. Am Tag zuvor erlebten wir eine positive Ausbreitungsphase mit guten DX-Bedingungen auf den Bändern 20, 17 und 15 Meter. Die mittleren Bänder 30 und 40 Meter lieferten laute DX-Signale. Das geomagnetische Feld war zwischen dem 30. Juli und 1. August mehrfach gestört. Wir bemerkten starkes Fading. Dennoch waren die Ausbreitungsbedingungen ähnlich wie in der Vorwoche. Wenn man beispielsweise auf dem 12-Meterband CQ rief, so antwortete meist niemand, obwohl gute Rapporte aus dem Reverse Beacon Network zurück gemeldet wurden. Wir genießen eben das Sommerloch. Ein vermeintlich leeres Band wird offenbar erst dann belebt, wenn eine DX-Clustermeldung erscheint.

Die sporadische E-Schicht bildete sich zwar täglich aus, aber die Intensität ging im Vergleich zur Vorwoche zurück.

 

Vorhersage bis 13. August 2019

 

Etwa bis zum 8. August klingen die Störungen des Erdmagnetfeldes ab. Ein neues koronales Loch ist noch nicht in Sicht, so dass sich zum Wochenende ruhige geomagnetische Bedingungen einstellen werden. Wenn die Region 2745 wenigstens etwas Aktivität entwickeln würde, könnten wir zum WAE-Contest mit Fluxwerten von knapp 70 Einheiten rechnen. Da wären bei ruhigem Magnetfeld zumindest kurze DX-Öffnungen des 15-Meterbandes möglich. Aber diese Prognose ist sehr unsicher. Die zuverlässigsten DX-Bänder bleiben 20- und 40-Meter.

Wir befinden uns im Meteorstrom der Perseiden, dessen Maximum in der Nacht auf den 13.August erwartet wird. Nach Prognosen des Deutschen Wetterdienstes wird in diesem Jahr mit einem eher unterdurchschnittlichen Sternschnuppenregen gerechnet, weil die Erde auf ihrer Umlaufbahn nicht optimal die Staubwolke trifft, aus der die Perseiden stammen [1].

 

Es folgen nun die  Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

 

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 19:15;

Melbourne/Ostaustralien 21:16; Perth/Westaustralien 23:01;

Singapur/Republik Singapur 23:05; Tokio/Japan 19:52

Honolulu/Hawaii 16:06; Anchorage/Alaska 13:42;

Johannesburg/ Südafrika 04:43; San Francisco/Kalifornien

13:17; Stanley/Falklandinseln 11:27; Berlin/Deutschland; 03:33.

 

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 00:05; San

Francisco/Kalifornien: 03:13; Sao Paulo/Brasilien 20:46;

Stanley/Falklandinseln 20:40; Honolulu/Hawaii 05:07;

Anchorage/Alaska 06:21; Johannesburg/Südafrika 15:43;

Auckland/Neuseeland 05:39; Berlin/Deutschland 18:50.

 

[1]: https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2019/7/28.html

 

 

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