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Der Funkwetterbericht vom 3. August 2021, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

 

Rückblick 26. Juli bis 2. August 2021

 

Wer hätte nach der Sonnenfleckenpräsenz in den vergangenen Wochen gedacht, dass es im langsam steigenden Elfjahreszyklus wieder sonnenfleckenfreie Tage gibt?

Zwischen dem 28. Juli und 2. August war die Sonne blank und die Fluxwerte sanken von 80 auf 75 Einheiten. Seit dem 3. August ist mit der Region 2850 und der in den nächsten Tagen erwarteten Wiederkehr der Region 2842 wieder Hoffnung auf langsam steigende Fluxwerte in Sicht. Die Fernausbreitung auf allen oberen Bändern zwischen 20 und 10 Meter war schlecht, so wie das im Sommerloch leider üblich ist. Die intensive sporadische E-Schicht war stabil und ermöglichte laute Europa-Verbindungen. Sie wirkte oft wie ein Schirm für alle Signale, die über die F-Schicht aus größeren Entfernungen einfallen. Die für 3000 km geltende MuF2 lag meist bei 14 MHz. Häufig gab es keine Echos in den Ionogrammen außer von der sporadischen E-Schicht [1]. Eine gute positive Phase am 28. Juli, bevor der Sonnenwind den geomagnetischen Index kp auf vier anhob, öffnete auch das 15-Meterband. Gleiches gab es am 2. August vor der nächsten Störung mit kp=5. Die MuF2 für 3000 km stieg am Morgen um 7:45 UTC auf über 30 MHz. Andree, DL8LAS, berichtete von sporadischen, aber guten Öffnungen des 160-Meterbandes nach Nordamerika.

 

Vorhersage bis 10. August 2021

Wir erwarten Fluxwerte zwischen 75 und 80 Einheiten. Geomagnetische Störungen sind nicht vorhergesagt worden. Für den WAE-CW Contest erwarten wir ziemlich komplizierte Ausbreitungsbedingungen auf den oberen Bändern, wenn die sporadische E-Schicht weiter blockierend wirkt. Morgens sind nach Asien und Australien hin das 20-Meterband und vielleicht auch das 15-Meterband brauchbar. In der Nacht liegt die MuF2 für 3000 km bei 10 MHz. Weiter westlich ist sie höher, so dass nachts neben guten Bedingungen auf 40 Meter auch Öffnungen des 20-Meterbandes nach Amerika wahrscheinlich sind.

Die üblicherweise während des Augusts zurück gehende Es-Aktivität ist in diesem Jahr sehr robust. Möglicherweise bestimmt sie bis September die Aktivität auf den oberen Kurzwellenbändern.

 

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

 

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 19:18;

Melbourne/Ostaustralien 21:19; Perth/Westaustralien 23:04;

Singapur/Republik Singapur 23:05; Anchorage/Alaska 13:34;

Johannesburg/Südafrika 04:45; Tokio/Japan 19:49;

Honolulu/Hawaii 16:05; San Francisco/Kalifornien 13:05;

Port Stanley/Falklandinseln 11:32; Berlin/Deutschland 03:28.

 

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 00:09; San

Francisco/Kalifornien 03:16; Sao Paulo/Brasilien 20:45;

Port Stanley/Falklandinseln 20:35; Honolulu/Hawaii 05:09;

Anchorage/Alaska 06:30; Johannesburg/Südafrika 15:42;

Melbourne/Ostaustralien 07:33;

Auckland/Neuseeland 5:36; Berlin/Deutschland 18:55.

 

[1]: http://digisonda.ufa.cas.cz/Search.html

 

 

 

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