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Der Funkwetterbericht vom 15. Juni 2021, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

 

Rückblick vom 8. bis 14. Juni 2021

Von den vier sichtbaren plus zwei angekündigten Regionen in der letzten Woche trugen nur die Regionen 2829 und 2832 zur Flaretätigkeit bei. Insgesamt wurden sieben C-Flares und etliche B-Flares beobachtet. Die vor einer Woche noch erkennbare positive Entwicklung der Sonnenaktivität setzte sich nicht fort. Der Sonne fehlte die „Kraft“ um die Fluxwerte so hoch zu treiben, dass die F2-Schicht der Ionosphäre für alle oberen Kurzwellenbänder genügend ionisiert wurde. Die Fluxwerte blieben unter 80 Einheiten und die für 3000 km Sprungentfernung ermittelten Grenzfrequenzen erreichten maximal 18 MHz.

Die koronalen Löcher als Sonnenwindquellen hielten sich etwas zurück. In unseren Breiten war nur der Beginn des 12. Juni gestört. In Nordeuropa war das Erdmagnetfeld deutlich aktiver. Die sporadische E-Schicht gönnte sich, subjektiv betrachtet, eine Pause. Sie sorgte dennoch für sporadische Short-Skip-Verbindungen auf den oberen Kurzwellenbändern und auf dem 6-Meterband. Anhand der Signalstärken der in FT8 getätigten DX-Verbindungen ist zu sehen, dass die Ionosphäre durchaus intakt ist und selbst auf dem 6-Meterband Multi-Hop Ausbreitung ermöglicht. Für mit FT8 vergleichbare DX-Verbindungen in CW und SSB ist die Streckendämpfung meist mehr als 20 dB zu hoch. Die Bänder 20 und 17Meter waren tagsüber am zuverlässigsten. Das 15-Meterband öffnete hin und wieder. Die Bänder 40 und 30 Meter waren in den Dämmerungszeiten und nachts offen. Die für 3000 km geltende Grenzfrequenz lag nachts zwischen 10 und 13 MHz.

 

Vorhersage bis 21. Juni 2021

Die Region 2833 befindet sich im nordöstlichen Quadranten der Sonne und wird uns begleiten. B- und C-Flares sind möglich. Die alte Region 2831 wird erst wieder am 21. Juni erscheinen. Wir erwarten  Fluxwerte zwischen 74 und 80 Einheiten. Bis zum 18. Juni sind geomagnetische Störungen vom koronalen Loch CH1016 wahrscheinlich. Danach folgt eine ruhige Phase, bevor von OK1HH die nächste Störung für den 21.Juli vorhergesagt wurde [1].

Die Ausbreitungsbedingungen bleiben im Vergleich zur Vorwoche unverändert. Die Es-Saison geht weiter.

Ein interessantes Monitorprogramm zur Überwachung der NCDX-Baken mit übersichtlichen Grafiken erstellte DL8LAS [2].

 

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

 

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 19:31;

Melbourne/Ostaustralien 21:33; Perth/Westaustralien 23:14;

Singapur/Republik Singapur 22:59; Tokio/Japan 19:24;

Honolulu/Hawaii 15:48; Anchorage/Alaska 12:18;

Johannesburg/Südafrika 04:52; San Francisco/Kalifornien

12:47; Stanley/Falklandinseln 12:03; Berlin/Deutschland 02:49.

 

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 00:28; San

Francisco/Kalifornien 03:33; Sao Paulo/Brasilien 20:27;

Stanley/Falklandinseln 19:51; Honolulu/Hawaii 05:14;

Anchorage/Alaska 07:36; Johannesburg/Südafrika 15:23;

Auckland/Neuseeland 05:10; Berlin/Deutschland 19:31.

 

[1]: http://www.arrl.org/news/the-k7ra-solar-update-684

 

[2]: https://www.dl8las.com/ncdxf-beacon-monitoring

 

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