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OV-Abend am 20.11.2019

 

Trotz des Feiertages in Sachsen ließen es sich 17 Mitglieder nicht nehmen, zu unserer Abendveranstaltung zu kommen.

 

Gleich zu Beginn überraschte uns Uwe (DL1UNK) mit einer Getränkerunde aus Anlass seines runden Geburtstages. Wir danken ganz herzlich und wünschen Uwe ein gesundes und glückliches neues Lebensjahrzehnt.

 

Für den Weihnachts-OV-Abend hatte sich bereits Andreas (DG1AP) für einen Vortrag bereit erklärt. Auch Frank (DD4WH) lässt sich etwas einfallen. Dabei fielen die Stichworte "Fledermäuse" und "künstliche Intelligenz", was einen interessanten Abend erwarten lässt.

 

Nachdem Matthias (DD7NT) versprach, alsbald die Fördermittelabrechnung vorzunehmen, erfreute er uns mit seinem interessanten Vortrag

 

Transceiverwechsel - das Ende des Panadapterprojekts

 

        
     

Matthias wollte gern eine Visualisierung des DX-Betriebes vornehmen, wie es bei den meisten modernen Transceivern realisiert ist. Ursprünglich war das als Bastelprojekt zur Ergänzung des vorhandenen TRX vorgesehen, da der Selbstbau schon immer zu seinen Vorlieben zählte.

 

Mit zunehmenden Alter stellt man sich dann Fragen, ob man die verbleibende Lebenszeit nicht besser nutzen kann und kommt unweigerlich zu dem Schluss, das passende Gerät zu kaufen. Schließlich ist dann immer noch genügend Zeit erforderlich, den optimalen TRX zu recherchieren und dessen Möglichkeiten mit entsprechender Software den Wünschen anzupassen.

 

Die Wahl fiel auf den TS-890s von Kenwood. Es ist ein Gerät der Mittelklasse, das nahezu jedem DXer das Herz höher schlagen lassen müsste. Matthias brachte uns die hervorragenden Parameter vor allem des Empfängers nahe. Die Möglichkeit für kreative Erweiterungen wurden von ihm wahrgenommen. Wir erfuhren, wie der TRX in die vorhandene Technik eingebunden wurde. Die Nutzungsmöglichkeiten der vorhanden Log- und Contestprogramme spielte eine große Rolle. Er gab Hinweise, wie man mit dem Wasserfall viel besser ein Pile-up knacken kann, was sich bei ihm in der Praxis auch ohne die Nutzung der PA bestätigte.

 

Beeindruckend war der Screenshot mit dem Pile-up einer sehr gefragten DX-Station auf 80 m in CW. Mit einem Wasserfall ist es viel einfacher, eine Lücke zu finden und die Besonderheiten der DX-Station zu studieren. Aber man sah auch, dass eine riesige Schar an Jägern noch oder schon sendete, während die DX-Station sendete. Das lässt auch Schlüsse auf die Mentalität der Jäger zu und wie sie die Betriebstechnik (nicht) beherrschen.

 

Vielleicht gab der Vortrag einigen Mitgliedern unseres OV Anregungen für ihre DX-Arbeit.

 

Lothar, DL1DXL

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