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Mein erster Kurzwellenempfänger

 


 

Ursprüngliche Version 1Im Herbst 2012  habe ich meinen ersten KW-Empfänger gebaut. Fertig ist er eigentlich bis heute noch nicht, es gibt immer etwas zu verbessern. Als Vorlage diente mir eine Schaltung aus dem Buch von Frank Sichla „HF-Technik mit NE/SA 602/612“ beam-Verlag 2006. Die Schaltung zeigt einen „Doppelsuper oder Direktmischer mit Konverter“ [1]. Ich habe mich damals für diese Schaltung auf Grund ihrer „Übersichtlichkeit“ entschieden.

 

 

 


ÜbersichtsschaltungDer RX arbeitet auf dem 80m, 40m und 20m-Band. Das Eingangssignal wird mit der Frequenz eines Bandoszillator (XO) in den VFO-Bereich (ZF) gemischt. In einem zweiten Mischer wird es dann mit der VFO-Frequenz in den NF-Bereich gemischt.

 

 

Frequenzaufbereitung:

 

Band 
      XO
  ZF   
   
80m  
  3,8…3,5 MHz   6 MHz   2,2…2,5 MHz    
40m   7,0…7,2 MHz
  5 MHz   2,0…2,2 MHz    
20m   14,0…14,35 MHz   12 MHz   2,0…2,35 MHz    

VFO Bereich 2,0…2,5 Mhz

 

Äderungen der Frequenzanzeige:

Variante 1: Digitale Frequenzanzeige der VFO-Frequenz (Bausatz aus dem FA-Shop)

Variante 2: Digitale Frequenzanzeige der Empfangsfrequenz (Bausatz aus dem FA-Shop)

Variante 3: DDS-VFO nach DL9NL

Die Abstimmung erfolgte bei Variante 1 und 2 mit einem 10-gang Potenziometer und zusätzlichem Feintrieb.

 

 

DG1AP RX Eingangsbandfilter    

Die Eingangsschaltung besteht aus je einem LC Bandpass mit kapazitiver Hochpunktkopplung, die Bandumschaltung erfolgt mit Dioden.

T1 mit einem Windungsverhältnis 3:23 transformiert von 50 Ohm nach 3 kOhm.

 

         
Bandoszillatoren                                                                                DG1AP TX NF _ ZF-Aufbereitung
Quarzoszilatoren mit CMOS-Gattern
     

ZF-Strecke aus Hochpass und Tiefpass,

VFO  2,0 - 2,5MHZ (aktuelle Version mit DDS-VFO), aktives NF-Tiefpassfilter 2,3Khz.

 

 

DG1AP RX Platine  

Folgende IC‘s wurden eingesetzt:

2 x NE 602 Mischer, VFO

1 x 74HC00 Bandoszillatoren (4x NAND-Gatter 2xEing.)

1 x 74HC10 Bandoszillatoren (3x NAND-Gatter 3xEing.)

1 x LF347 NF-Verstärker, -Tiefpassfilter (4x J-FET OPV)

1 x LM386 NF-Endverstärker

Platinenentwurf mit Sprintlayout, Größe 100x160mm.

Bei der Erstellung des Layouts habe ich mich

an der Struktur des Stromlaufplanes orientiert.

   

 

 

Nach derm Abgleich habe ich das Schirmblech eingebaut       Hinter der Frontplatte

Nach dem Abgleich habe ich das Schirmblech

eingebaut

 

Rückansicht der Frontplatte

 

 

 

3-Band-KW Rom X-Eigenbau DG1AP    

Um die Frequenzstabilität des Empfängers noch einmal entscheidend zu verbessern, wurde der DDS-VFO des OV S06 nach DL9NL eingebaut. Ich erhielt eine fertige Platine und ausgestattet mit Hinweisen von anderen SMD- erfahrenen OM’s machte ich mich an die Bestückung. Ich war wirklich erstaunt, wie gut man auch vielbeinige SMD-Bauelemente löten kann. Als Besonderheit wurde eine dynamische Frequenzeinstellung programmiert, die es in Abhängigkeit von der Drehgeschwindigkeit des VFO- Knopfes ermöglicht, den gesamten Abstimmbereich mit wenigen Umdrehungen durchzufahren, aber auch gleichzeitig ohne Umzuschalten eine Hz-genaue Einstellung erlaubt. Eine ausgezeichnete Lösung!

Version 2 mit neuer Frequenzanzeige  

 

 

 

 

Platinenbestückung DDS-VFO         DG1AP Innenleben RX  

Bestückte DDS-VFO Platine

 

Aktuelle Innenansicht mit DDS-VFO

 
       
DDS-VFO n. DL9NL       DG1AP aktuelle Frontansicht RX  

DDS-VFO Display: Frequenz, S-Meter mit Balkenanzeige, Betriebsspannung

 

Aktuelle Version 3

 

 

Autor:

Andreas Peuckert  DG1AP    

März 2015

Literatur:

[1] Frank Sichla „HF-Technik mit NE/SA 602/612“ (beam-Verlag 2006)

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